Ungarn Update

Corona-Virus:

Aufgrund der ungarischen Massnahmen (Grenzschliessung bis mindestens Ende Mai, Schliessung Pension Friskó, usw.) sind keine Frühlingsjagden möglich. Daher werden die vorgesehenen Rehbockjagden im Mai definitiv nicht stattfinden. Je nach dem wie es in Ungarn weitergeht gibt es evtl. für Kurzentschlossene Ausweichtermine Ende Juli / Anfang August?! Ich informiere euch sobald ich mehr weiss.

 

Hirschjagd:

Stand heute gehe ich davon aus, dass die Hirschjagd im September 2020 wie geplant stattfinden kann. Ich informiere sobald ich konkrete Angaben habe.

Die Hirschjagd 2021 (zwei Jagdwochen) ist aufgrund vieler Vorreservationen (8) bereits weitgehend ausgebucht! wer noch mitkommen will muss sich sputen.

 

ASP:

Seit unserer Januarwoche sind keine neuen ASP- Fälle mehr dezugekommen. Das macht Hoffnung, ich behalte die Situation im Auge und melde mich, wenn es gegen Jahresende in der Region Zalakaros noch Schwarzwildjagden gibt. Am Verzicht auf die Januarjagd 2021 wird jedoch nicht gerüttelt.

 

Weidmannsdank und Weidmannsheil

Roli Strähl, 27.März 2020


Verzicht auf Januarjagd 2021

Augrund der zunehmenden Verbreitung der ASP in Ungarn verzichte ich auf die Planung einer Winterjagdwoche im Januar 2021. Möglicherweise wird es dieses Jahr im Spätherbst noch einige Tage Ansitzjagd und einen Tag mit Riegeljagden geben. Der Entscheid dazu dürfte im Frühsommer möglich sein.

Roli Strähl, 09. Februar 2020https://www.fli.de/fileadmin/FLI/Images/Tierseuchengeschehen/afrikanische-schweinepest/Karten/2020/Map_ASP_2020-02-04_10-25.jpg

 


Januarjagd 2020

Vielleicht war es für mehrere Jahre die letzte Winterjagd?! Die weiterhin voranschreitende ASP in Ungarn zeichnet ein düsteres Bild für die Schwarzwildjagd, nur noch wenige Komitate sind ASP-frei. Nächstes Jahr wird es darum keine Winterjagd geben, kommt die ASP flächendeckend dürfte es etwa 5 Jahre gehen, bis wieder bejagbare Sauenbestände da sind.

Es war wettermässig eine schöne Woche, leider kamen die kalten Temperaturen einige Tage zu spät. Nur ein einziger Rotwildabschuss zeigt dies deutlich; wenigstens waren die Sauen etwas aktiver. Die Futterplätze wurden vom Schalenwild sehr unterschiedlich angenommen und der Jagderfolg war nicht in allen Revieren gut.

In Zalakomár und Hühnertal wurde erfolgreich gejagt, Kisbalaton enttäuschte leider auf der ganzen Linie. Das eigentlich hervorragende Revier wird schlecht geführt und hat deutlich zu hohen Jagddruck. Die Futterplätze waren entweder nicht beschickt oder die Automaten streuten leer. Der Präsident sieht nur das Geld und hält gemachte Zusagen nicht ein, ich beende deshalb per sofort die Zusammenarbeit mit dem Revier.

Trotzdem war es eine spannende Woche mit vielen Jagderlebnissen und halt unterschiedlichem persönlichen Jagderfolg. Sie wird als ausgesprochene Keilerwoche in Erinnerung bleiben.

Weidmannsdank und Weidmannsheil!

Roli Strähl, Januar 2020



Hirschbrunft 2019

Sieben Jäger reisten diesmal nach Zalakaros, voller Erwartungen auf eine spannende Jagdwoche. Für Fünf war es zugleich der erste Kontakt mit den drei Revieren südlich des Kisbalatons. Sie erlebten vor Ort hautnah die anspruchsvolle Jagd auf den König der Wälder und damit auch, wie eng Jagderfolg und Jagdpech manchmal zusammenliegen. Wie eigentlich jedes Jahr waren die Jagderlebnisse sehr unterschiedlich, es gab Jäger mit viel Anblick und Schussmöglichkeit bereits beim ersten Pirschgang und daneben den Jagdkamerad, der tagelang ausser Rehe kaum ein Haar zu sehen bekam. Wettermässig fiel der Start mit Regen und starken Gewittern zwar ins Wasser, ab Montag Abend hatten wir jedoch mehrheitlich beste Jagdbedingungen. Der Brunftverlauf war wiederum etwas wellenförmig, Pirschgänge mit starkem Brunftgeschehen und ab und zu völlige Ruhe im Revier. Für unsere Jagdführer immer wieder eine sehr anspruchsvolle Aufgabe und manchmal zum Verzweifeln, wenn der auf Schussdistanz röhrende Hirsch nicht zum Bestand austreten will. Der Jagderfolg war daher nicht allen vergönnt.

Die erlegten Hirsche konnten sich hingegen sehen lassen, beim Stärksten zeigte die Waage 11 kg Geweihgewicht an, wahrlich ein sehr starker und stangenwuchtiger Stier. Ein reifer Neunkilöner und drei Hirsche in der Mittelklasse um 7 kg wurden gestreckt, und vom jüngsten Jäger ein Abschusshirsch vom dritten Kopf.

Die Heimreise verlief für alle gut, es bleiben die Gedanken an die vergangenen Jagdtage und die Vorfreude auf die nächste Brunftjagd im September 2020.

Roli Strähl, 22.09.2019



Revier Somogysimonyi kommt neu dazu!

Das Revier hat eine Grösse von ca 9'000 ha und ist weitgehend flach. Das Jagdhaus steht in Somogysimonyi, es wurde vor vielen Jahren von Arpis Grossvater gebaut. Tamás hat gute Kontakte zum Revier mit einem starken Sauen- und Rotwildbestand. Ab Zalakaros ist mit 20 - 35 Minuten Fahrzeit zu rechnen. Die Fläche der nun fünf möglichen Jagdreviere weist eine Gesamtgrösse von 30'000 ha auf. Im Button "Flyer Reviere" kannst Du Lage und Grösse aller Reviere einsehen.

Roli Strähl, 22.08.2019


3 Tage Bockjagd

Kurztripp nach Zalakaros, drei Tage Bockjagd und Abends Sauansitz waren geplant. Wir jagten im Revier Kisbalaton in einer herrlichen Landschaft; ein Genuss hier Anzusitzen oder zu Pirschen. Das Wetter: leider viel zu heiss, täglich bis zu 35 Grad! Die Mückensituation: grauenhaft, wir wurden wirklich übel verstochen. Der Jagderfolg: 5 alte Böcke, davon vier wirklich starke und interessante Trophäen.

Abendansitz: 1 Überläufer; Anblick von Schwarzwild hatten wir zwar reichlich, jedoch zumeist Bachen mit Frischlingen an der Kirrung. Starke Sauen kamen nicht in Anblick, bei diesen Temperaturen war damit zu rechnen. Auch das Rotwild machte sich rar, nur drei Stiere und ein Kahlwild wurden gesehen.

Natürlich war bei uns viel Trinken angesagt, wir hatten drei sehr kurze Nächte und Morgentemperaturen bei Jagdbeginn um halb fünf von bereits 23 Grad! Insgesamt eine eher tropische, aber trotzdem sehr schöne und erfolgreiche Kurzjagd! Besten Dank unseren Führern Tamás, Alexander und Julius.

Roli Strähl, 17.06.2019




"Maximaljagd" und Trophäenlieferung

  1. Grundsätzlich gilt während der Hirschbrunft die "Maximaljagd". Der Gast unterschreibt im Revier einen Jagdvertrag mit seiner gewünschten Trophäenstärke, mit Angabe eines Maximalgewichtes. Zum Beispiel: Trophäenstärke bis 9.0 kg. Bei einem Abschuss sind maximal diese 9 kg zu bezahlen, auch wenn die Trophäe schwerer sein sollte. Es wird also für den Jagdgast nie teurer, sondern nur billiger!
  2. Während der Brunft ist die untere Grenze der Maximaljagd, Trophäenstärke 8.0 kg. Dafür steht im Revier die Mittelklasse, rund 50% der an der Brunft teilnehmenden Stiere haben eine Trophäe mit dieser Stärke. Auf dieses Gewicht muss mindestens gejagt werden, dessen muss sich der interessierte Jagdgast bewusst sein! Trotzdem kann es  möglich sein einen Hirsch unter 8 kg zu erlegen; nämlich dann wenn ihn der Pirschführer freigibt und der Jagdgast ihn auch schiessen will! Jägerinnen oder Jäger welche Hirsche  mit schwächeren Trophäen erlegen wollen, können nach Wunsch und Absprache ab Oktober bis Ende Januar auf Abschusshirsche jagen.
  3. Für präparierte Hirschtrophäen im grossen Schädel welche durch mich in die Schweiz transportiert und durch den oder die Erleger/in bei mir zu Hause abgeholt werden, verlange ich pauschal 50 CHF pro Trophäe.

Roli Strähl, 24. September 2018