Anmeldestart Hirschbrunft 2020

Meine Planung der nächsten Hirschjagd in den Revieren um Zalakaros ist bereits aufgegleist. Interessenten für die Jagd im September 2020 können sich ab sofort bei mir melden. Die Daten entnehmt ihr dem beigelegten Flyer. Weidmannsgruss und Weidmannsheil!

Roli Strähl, 23.9.2019

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Hirschbrunft 2019

Sieben Jäger reisten diesmal nach Zalakaros, voller Erwartungen auf eine spannende Jagdwoche. Für Fünf war es zugleich der erste Kontakt mit den drei Revieren südlich des Kisbalatons. Sie erlebten vor Ort hautnah die anspruchsvolle Jagd auf den König der Wälder und damit auch, wie eng Jagderfolg und Jagdpech manchmal zusammenliegen. Wie eigentlich jedes Jahr waren die Jagderlebnisse sehr unterschiedlich, es gab Jäger mit viel Anblick und Schussmöglichkeit bereits beim ersten Pirschgang und daneben den Jagdkamerad, der tagelang ausser Rehe kaum ein Haar zu sehen bekam. Wettermässig fiel der Start mit Regen und starken Gewittern zwar ins Wasser, ab Montag Abend hatten wir jedoch mehrheitlich beste Jagdbedingungen. Der Brunftverlauf war wiederum etwas wellenförmig, Pirschgänge mit starkem Brunftgeschehen und ab und zu völlige Ruhe im Revier. Für unsere Jagdführer immer wieder eine sehr anspruchsvolle Aufgabe und manchmal zum Verzweifeln, wenn der auf Schussdistanz röhrende Hirsch nicht zum Bestand austreten will. Der Jagderfolg war daher nicht allen vergönnt.

Die erlegten Hirsche konnten sich hingegen sehen lassen, beim Stärksten zeigte die Waage 11 kg Geweihgewicht an, wahrlich ein sehr starker und stangenwuchtiger Stier. Ein reifer Neunkilöner und drei Hirsche in der Mittelklasse um 7 kg wurden gestreckt, und vom jüngsten Jäger ein Abschusshirsch vom dritten Kopf.

Die Heimreise verlief für alle gut, es bleiben die Gedanken an die vergangenen Jagdtage und die Vorfreude auf die nächste Brunftjagd im September 2020.

Roli Strähl, 22.09.2019



Revier Somogysimonyi kommt neu dazu!

Das Revier hat eine Grösse von ca 9'000 ha und ist weitgehend flach. Das Jagdhaus steht in Somogysimonyi, es wurde vor vielen Jahren von Arpis Grossvater gebaut. Tamás hat gute Kontakte zum Revier mit einem starken Sauen- und Rotwildbestand. Ab Zalakaros ist mit 20 - 35 Minuten Fahrzeit zu rechnen. Die Fläche der nun fünf möglichen Jagdreviere weist eine Gesamtgrösse von 30'000 ha auf. Im Button "Flyer Reviere" kannst Du Lage und Grösse aller Reviere einsehen.

Roli Strähl, 22.08.2019


3 Tage Bockjagd

Kurztripp nach Zalakaros, drei Tage Bockjagd und Abends Sauansitz waren geplant. Wir jagten im Revier Kisbalaton in einer herrlichen Landschaft; ein Genuss hier Anzusitzen oder zu Pirschen. Das Wetter: leider viel zu heiss, täglich bis zu 35 Grad! Die Mückensituation: grauenhaft, wir wurden wirklich übel verstochen. Der Jagderfolg: 5 alte Böcke, davon vier wirklich starke und interessante Trophäen.

Abendansitz: 1 Überläufer; Anblick von Schwarzwild hatten wir zwar reichlich, jedoch zumeist Bachen mit Frischlingen an der Kirrung. Starke Sauen kamen nicht in Anblick, bei diesen Temperaturen war damit zu rechnen. Auch das Rotwild machte sich rar, nur drei Stiere und ein Kahlwild wurden gesehen.

Natürlich war bei uns viel Trinken angesagt, wir hatten drei sehr kurze Nächte und Morgentemperaturen bei Jagdbeginn um halb fünf von bereits 23 Grad! Insgesamt eine eher tropische, aber trotzdem sehr schöne und erfolgreiche Kurzjagd! Besten Dank unseren Führern Tamás, Alexander und Julius.

Roli Strähl, 17.06.2019



Januarjagd 2019

Eine Jägerin und dreizehn Jäger, die grösste Jagdgruppe welche bisher nach Zalakaros reiste. Wir verbrachten diesmal nur viereinhalb Jagdtage in der prächtigen Landschaft,  bei milden Temperaturen und mehrheitlich schönem Wetter. Die Aufteilung in mehrere Reviere zur Ansitzjagd war logistisch und organisatorisch nicht immer einfach. Leider war ausgerechnet im Hühnertal jagdlich "tote Hose", was sich niemand von der örtlichen Jagdgesellschaft erklären konnte. Noch im letzten September hatte es überall Hochwild, was wir seit Jahren von diesem Gebiet gewohnt sind. Und nun, kaum Anblick. Nach zwei erfolglosen Nacht- und zwei Morgenansitzen musste gehandelt werden, drei Jagdkameraden wechselten danach das Revier.

Wir merkten aus den Rückmeldungen aller Jäger schnell, das sich das Rotwild kaum bewegte - eigentlich in allen Revieren. Es wurde wenig Kahlwild und nur einzelne Stiere gesehen. Daher wurde es nichts mit den angestrebten Abschusshirschen, einzig am letzten Ansitzabend konnte Michi (ausgerechnet) im Hühnertal mit Berufsjäger Stefan Fülöp einen jungen Stier erlegen. Dafür lief es bei den Sauen deutlich besser. Schon während der Riegeljagd gab es 10 Abschüsse, schlussendlich lagen zwei Dutzend Schwarzkittel.

Nicole erlebte am Mittwochmorgen eine lange, nervenaufreibende Totsuche auf die am Vorabend in der langen Waldschneise beschossene starke Sau. Wie weit hatte sie geschossen, 130 m oder eher 180 m? Unmöglich, das Nachts einzuschätzen. Es war auch nach intensiver Suche kein Anschuss zu finden, nirgends einen Tropfen Schweiss. Äusserst schwierige Voraussetzungen für das eingespielte Nachsuchegespann. Es blieb somit nur die Möglichkeit einer spiralförmigen Vorsuche. Tamás war nach einer guten Stunde bereits kurz vor dem Aufgeben, als ihm sein Hannoveraner Abel plötzlich mit hoher Nase das Stück anzeigte; nur rund 80 m war der Keiler von der Schneise noch in den Bestand eingewechselt. Endlich Erleichterung und riesige Freude, alles richtig gemacht!

Leider muste ein Jagdkamerad die Heimreise ohne Erfolg antreten; wir alle wissen - das ist Jagd. Das jagdliche Potenzial, die ursprüngliche Natur, Unterkunft und Kameradschaft haben jedoch ihren Eindruck hinterlassen und es freut mich umso mehr, dass er trotzdem wieder mitkommen wird.

 

Die Gesamtstrecke darf sich trotz fehlender Rotwildbewegung und einem Jagdtag weniger absolut sehen lassen:

1 Hirsch, 3 Kahlwild

24 Sauen (davon 3 starke Keiler)

1 Fuchs, 1 Fasan, 1 Taube

 

Weidmannsheil und Weidmannsdank an die ganze Gruppe!

Roli Strähl, 20. Januar 2019



"Maximaljagd" und Trophäenlieferung

  1. Grundsätzlich gilt während der Hirschbrunft die "Maximaljagd". Der Gast unterschreibt im Revier einen Jagdvertrag mit seiner gewünschten Trophäenstärke, mit Angabe eines Maximalgewichtes. Zum Beispiel: Trophäenstärke bis 9.0 kg. Bei einem Abschuss sind maximal diese 9 kg zu bezahlen, auch wenn die Trophäe schwerer sein sollte. Es wird also für den Jagdgast nie teurer, sondern nur billiger!
  2. Während der Brunft ist die untere Grenze der Maximaljagd, Trophäenstärke 8.0 kg. Dafür steht im Revier die Mittelklasse, rund 50% der an der Brunft teilnehmenden Stiere haben eine Trophäe mit dieser Stärke. Auf dieses Gewicht muss mindestens gejagt werden, dessen muss sich der interessierte Jagdgast bewusst sein! Trotzdem kann es  möglich sein einen Hirsch unter 8 kg zu erlegen; nämlich dann wenn ihn der Pirschführer freigibt und der Jagdgast ihn auch schiessen will! Jägerinnen oder Jäger welche Hirsche  mit schwächeren Trophäen erlegen wollen, können nach Wunsch und Absprache ab Oktober bis Ende Januar auf Abschusshirsche jagen.
  3. Für präparierte Hirschtrophäen im grossen Schädel welche durch mich in die Schweiz transportiert und durch den oder die Erleger/in bei mir zu Hause abgeholt werden, verlange ich pauschal 50 CHF pro Trophäe.

Roli Strähl, 24. September 2018